Blogger schenken Lesefreude 2014


Hallo ihr Lieben,

Jule hatte mich schon im vergangenen Jahr auf diese Aktion aufmerksam gemacht und gefragt, ob ich teilnehmen will. Im letzten Jahr wurde es zu knapp (nicht dass ich dieses Mal sonderlich viel schneller reagiert hätte …). Aber dieses Mal bin ich mit von der Partie und ihr könnt hier den ersten der Schattengrenzen-Romane gewinnen.

Blogger schenken Lesefreude

Blogger schenken Lesefreude

Für den morgigen Welttag des Buches sollte ein Buch zum Gewinnen wirklich nicht zuviel sein 🙂 Bis zum 30.04., um 23:59 h (eine Minute vor der Geisterstunde ;)) habt ihr Zeit euch zu bewerben. Unter all den Teilnehmern verlose ich das Buch inclusive Lesezeichen und Illustration eines Charkaters. Hier findet ihr ein paar Illus zu den Schattengrenzen-Romanen. Einfach dem Link folgen und stöbern. Bei einigen der Beschreibungen sind Zeichnungen dabei und unter Illustrationen findet ihr unter meinem Namen eine größere Auswahl.

Hier der Klappentext:

Für die 19-jährige Camilla und ihre Freundin Theresa endet ein Museumsausflug mit einem Schock. Ein Mann stürzt sich vor ihren Füßen zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel. Steht der Suizid in Zusammenhang mit einem wahnsinnigen Mörder, der sein Unwesen in Berlin treibt? Bereits mehrere junge Frauen sind ihm zum Opfer gefallen. Die verstümmelten Leichen verbindet ein grausiges Merkmal: herausgeschnittene Augen.

Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung einer Psychotherapeutin und der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier. Von Panik getrieben gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt auf rätselhafte Menschen. Können der greise Amadeo oder der attraktive Chris sie vor ihrem fanatischen Verfolger retten? Mit dem Namen „Sandmann“ gibt Chris ihr einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Um seinen Attacken zu entkommen, muss sich Camilla nicht nur ihrem Peiniger stellen. Sie entdeckt eine übersinnliche Fähigkeit, die vielleicht besser im Verborgenen geblieben wäre …

Glasseelen - Schattengrenzen I - Tanja Meurer/ Bookshouse

Glasseelen – Schattengrenzen I – Tanja Meurer/ Bookshouse

Hier auch noch mal die zugehörigen Lesezeichen:

Camilla

Camilla

Nathanael

Nathanael

Olympia

Olympia

Da es in der Geschichte stellenweise sehr unheimlich zugeht, müsst ihr mir beantworten, ob euch schon mal etwas entsprechendes passiert ist, was euch wirklich angst gemacht hat.

Liebe Grüße und viel Glück 🙂

Tanja

Arbeiten an „Die blaue Phiole“


Wie ihr auf Facebook sicher schon mitbekommen habt, arbeite ich gerade mit ziemlicher Obsession an dem Steam-Fantasy für den Incubus-Verlag. Die Arbeit geht besser als gut voran. Derzeit habe ich bereits über 600 Seiten geschrieben und ich schätze, dass es an die 800 Seiten werden. Aber klar, es ist die Rohversion und es muss noch verdammt viel daran gemacht werden. Das steht aber auch so außer Frage.

Zumindest glaube ich, dass die Charaktere ziemlich normal sind, auch wenn sie nicht so aussehen, also keine Helden zum Anschmachten, aber wirkliche Lebewesen – ja, Lebewesen, denn es sind nicht nur Menschen.

Gwenael Chabod ist mit 42 nicht mehr Taufrisch und durchaus nach 26 Jahren Kriegsdienst als Commandant wohl angesehen. Er ist ein Mensch, in den Augen vieler Humnoiden kurzlebig. Ihm reichen die Jahre aus – mehr muss er nicht mitnehmen als einen Menschen zustehen.

Gwenael Chabod

Gwenael Chabod

Jaleel hingegen ist ein Parhur, ein … nein, was genau er ist, verrate ich nicht. Er ist schon ein bisschen anders und jung gegen Gwenael, aber als sein Gegenpart geeignet. Besonders Dank seiner Talente als Dieb.

Jaleel

Jaleel

Marianne Valcaque zählt zu den Damen, die definitiv nicht Modell-Maße besitzen, aber sie ist patent, gewitzt, klug, sensibel, schlagfertig, bereit den Sprung in ein anderes Leben zu vagen.

Marianne Valcaque

Marianne Valcaque

Rim Brunot … nun er ist ein ungebildeter aber sehr lebensweiser Mann, der gern mit anderen Regionen seines Körpers denkt, wenn es sich einrichten lässt.

Rim Brunot

Rim Brunot

Antoine Laribe, der Säufer, der verrufene Capitaine der Südgarnison – nein, er ist kein Trinker im üblichen Sinn. Er erstickt nur seinen Gesichtsverlust und wagt nicht mehr eigene Entscheidungen zu treffen – bis sich ihm eine neue Chance bietet.

Shion hingegen ist der gelangweilte Sohn zweier Großmeister der Magie, der es hasst mit seinen Eltern verglichen zu werden. Seine Chancen sich im Leben zu etablieren kommen und er weiß sie für sich zu nutzen.

Shion

Shion

So zumindest die wichtigsten Charaktere …

Und ja, es ist ein Steam-Fantasy. Das Setting entspricht dem ausgehenden Barock und die Dampftechnologie beginnt der Magie den Rang abzulaufen. Fabriken entstehen, die Städte weiten sich aus. Zwischendrin der Moloch, der sich Valvermont schimpft, eine große Freistadt, voll der besten Magier und Priester und voll des Abschaums und der Intrigen.

Natürlich gibt es einen komplexen Fall und auch eine schwule Liebesgeschichte. Dieses Mal, im Gegensatz zu „Der Rebell“ konnte ich auch eindeutiger werden. Aber die Geschichte überwiegt in jedem Fall.

So, genug aus dem Nähkästchen geplaudert 😉 Wen es interessiert: der roman erscheint im nächsten Jahr beim Incubus-Verlag 🙂

Ein neuer Verlag, das schwullesbische Lesefestival und der Vincent-Preis


Ja, mich gibt es noch, so richtig schön erkältet, mit Kopfschmerzen, Husten und besonders Schnupfen.  Bis morgen bin ich ein rotgerändertes Rüsseltier. Okay, genug gejammert … nun zu den ganzen Neuigkeiten (die mal wieder massiv in einem Klotz kommen).

Zuerst: Anabelle, Zaida und Jewa, meine drei Steampunk-Damen, haben ein Zuhause gefunden. Toni Kuklik, Chefin und Verlegerin im Weltenschmiede-Verlag, hat sich bereit erklärt die Ladies zu veröffentlichen 🙂 Es werden Episodengeschichten, Krimis mit unheimlichem Einschlag und Technik. Wer Anabelle und Madame Zaida noch nicht kennt … der darf sich auf einiges Einrichten 😉

Die Nacht der Schwäne

Anabelle und Zaida

Hier auch noch mal je ein Bild der Damen mit einer kleinen Beschreibung.

Anabelle Talleyrand: französische Wissenschaftlerin aus Paris, 1867 ermordet und in einen Maschinenkörper transferiert, der ihrer eigentlichen Gestalt gar nicht mehr ähnelt. Seit 1869 in London. 1870 wird sie mit dem Einverständnis der Königin als Detektivin in ihrem Fachgebiet (der Robotik) eingesetzt. Unterdessen bearbeitet sie mit Zaida und Inspektor Hailey alle Fälle, die Außergewöhnlich sind und unheimliche Aspekte mit sich bringen.

Anabelle Talleyrand

Anabelle Talleyrand

Madame Zaida (Nayara): angolanische Magierin, ein „Mitbringsel“ eines Getreuen aus dem Gefolge König George III. Zaida sah es als willkommene Chance dem portugiesischen Diktat zu entkommen. Mit ihrem diplomatischen Geschick, ihren Künsten und ihrer Sprachkenntnis machte sie rasch von sich reden und gelangte in die höchsten Kreise, aus denen sie nicht mehr wegzudenken ist. Zaida hat sich mit Leib und Seele der englischen Krone verschrieben.

Madame Zaida

Madame Zaida

Und nun zu den anderen Punkten: am Wochenende lief – im Rahmen der Homonale – das erste schwullesbische Lesefestival in Wiesbaden. Am Samstag hatten wir extrem viel Zulauf, insbesondere bei den ersten beiden lesbischen Lesungen von Sabine Brandl und Conny Reinhard. In all den Jahren Lesecafé Wiesbaden kam es noch nie dazu, dass die Zuhörer, die durch die zwei Räume strömten tatsächlich eine Massenverdrängung hervorriefen … bis zu diesem Samstag. Noch mal mein sorry an Nicky und Ina … hinter der Theke habe ich eigentlich wenig verloren, aber ich kam aus meiner Position schlicht nicht heraus.

Generell war das Lese-Event einfach nur Genial. Ich kann und will es auch gar nicht so genau beschreiben, weil man das selbst erlebt haben sollte. Am Samstag jedenfalls war mein persönliches Highlight die Lesung der drei letzten Autoren: Jana Walther, Jannis Plastrgias und Martin Skerhut. Unterschiedlicher können die drei nicht sein, aber genialer wäre es auch nicht mehr gegangen, zumindest am Samstag nicht 😉

Hier auch einige Bilder, besonders von Jana, Martin und Jannis 🙂

1. Lesung mit Sabine Brandl

1. Lesung mit Sabine Brandl

Hier sieht man, wie viele Zuhörerinnen und Zuhörer da waren. Sabine Brandels Lesung war so übervoll, dass viele Leute vorn, an der Theke warten mussten. So voll war es wirklich noch nie.

3. Lesung/ Tanja

3. Lesung/ Tanja

Hier ist es dagegen schon still 😉 Das ist mitten aus meiner Lesung heraus. Jule hatte mich zwischendurch „kalt“ erwischt und ich bin vollkommen aus der Zeile gerutscht. Für „Olli“ hatte ich das passende Outfit an, aber zu „Mord ohne Leiche“ passten meine Armee-Klamotten mal wieder gar nicht.

Tanja

Tanja

Hier nun vor allem drei sehr schöne Aufnahmen meiner Samstags-Lieblinge:

Jana Walther, deren Romane nicht nur sehr ruhig, sondern auch sehr sensibel geschrieben sind.

Jana Walther

Jana Walther

Jannis, dessen Bücher ich einfach wegen seiner Realitätsnähe und Intensität liebe.

Jannis Plastargias

Jannis Plastargias

Und natürlich Martin, dessen Zusammenfassung seiner Geschichten allein schon der Renner war: Mensch trifft Wesen – ficken!

Martin Skerhut

Martin Skerhut

 

Den Sonntag toppte Nino Delia. Ganz ernsthaft … wer Nino nicht einmal live hat lesen hören, der sollte das schleunigst nachholen. Mit so viel Ironie, Witz und Charm habe ich noch keinen Misanthropen kennen gelernt (wie ihren Hauptcharakter). Sie und Anna Maske waren die Highlights und haben mich felsenfest von sich überzeugt.

Hier auch die Aufnahmen von Nino, die von allen fast sofort genötigt wurde ihre Geschichte einzulesen.

Nino Delia

Nino Delia

Und natürlich Anna, die zwar das Schlusslicht bildete, aber alle mit ihren beiden Kurzgeschichten und der sensiblen Erzählweise mitnahm.

12. Lesung/ Anna

12. Lesung/ Anna

Besonders viele Leser, Fans und Zuhörer kamen auch wegen dieser außergewöhnlichen Dame: Chris P. Rolls. Sie schreibt außergewöhnlich direkte und greifbare Geschichten schwuler Männer. Davon abgesehen ist sie ein toller Mensch. Jeder, der sie kennen lernt, wird überzeugt von ihrer natürlichen und offenen Art.

Chris P. Rolls

Chris P. Rolls

Alles in Allem hat sich Juliane Seidel nicht nur mit dem Lesefestival und den Autoren übertroffen, es war auch eine der genialsten Veranstaltungen im Lesecafé. Vor allem weil die gesamten Autoren nett sind und einige davon so herzlich, dass bei mir nicht nur der Kümmertick voll und ganz ausschlug, sondern ich sie alle einfach auch fest ins Herz geschlossen habe.

So wie es aussieht, findet im kommenden Jahr auch wieder ein Lesefestival statt, wieder im Rahmen der Homonale und wieder im Café Anderswo.

Nun fehlt nur noch der letzte Punkt: der Vincent-Preis 2013. Ich bin mit „Glasseelen“ und „Der Rebell“ vorgeschlagen worden. Wer also mag, kann sich das ganze mal ansehen: http://vincent-preis.blogspot.de/2013/01/romane-2013.html und abstimmen. Die Abstimmung funktioniert allerdings nur, wenn man in dem Forum angemeldet ist: http://www.horror-forum.com/. Ja, leider etwas umständlich, aber wem die Bücher gefallen haben, der darf sich gern austoben 🙂 Hier auch noch mal die Leseproben:

Glasseelen: PDF und TXT

Der Rebell: PDF und TXT

Im Übrigen hatte Frank Hebenstreit für Queer.de und Inqueery.de eine grundgeniale Rezi zum Rebellen geschrieben. Da Oliver schwul ist, passte sich der Roman „Der Rebell“ so perfekt in diese ganzen Plattformen ein. Wow 😀 Ich bin einfach nur begeistert. Es geht im Übrigen mit der Reihe auch weiter. Der dritte Band ist in Arbeit und soll im Lauf des Jahres erscheinen. Wie die, die das Buch schon gelesen haben wissen, schließt das Buch nahtlos an 🙂 Ihr könnt gespannt sein, wie Olli aus der Situation kommt und langsam alle fehlenden Puzzleteile zueinander treiben. In jedem Fall geht es unheimlich und spannend weiter 😉

Ansonsten: geht es weiter mit der Arbeit an „Die blaue Phiole“ für den Incubus-Verlag. Richtet euch schon mal auf Steam-Fantasy mit Kriminalfällen ein 😉

Allen ein schönes Fest :D


Euch allen ein schönes Weinachtsfest und ein wunderschönes und erfolgreiches neues Jahr 🙂 Alles Gute für euch und eure Familien, eure Projekte und alles Berufliche.

Meine beiden Damen – Madame Zaida und Anabelle – sind auch schon in der passenden Stimmung (First day of Christmas …) 😉

Merry Christmas my Love

Merry Christmas my Love

 

Alles Gute für das neue Jahr 2014 🙂

Animate dead Laptops?


Gerade eben ist mal wieder der Wurm drin, insebesondere weil mir gestern (passend  zu Weihnachten) mein Laptop in Ruhestand gegangen ist. Was sollte das nun wieder?  Ein Autor ohne Schreibgerät? Das geht gar nicht *grrr*
Raise dead Laptops? Der Zauber stand leider nicht in der Necromanten-Zauberliste  meines Magiers Lysander.
Noch mieser ist, dass ich derzeit täglich ins Netz muss, um zu koordinieren wie es  mit dem Nachlass meiner verstorbenen Tante weiter geht. Wäre ich zu Hause, könnte  ich zumindest versuchen meinen Miditower-Rentner wieder zur Arbeit überreden und  darauf hoffen dass der alte P4 ausreichend Leistung in den müden Dioden hat, um  noch mit meiner DSL6000der-Leitung klar zu kommen.
Aber ich bin ab morgen nicht in meinen eigenen vier Wänden, soll heißen Plan B –  meinen Laptop zur Reparatur schleifen und das Netbook kaufen, was ich eigentlich  erst in einigen Monaten besorgen wollte, tritt in Kraft.
Das zum Thema Kohle zusammenhalten.
Und Tatsache- ich habe einen neuen Rechner, einen Winzling, der günstig war und leicht ist. Allerdings muss ich erst mal mit Windows 8 klarkommen. Bisher hatte ich Vista.
Willkommen in der schönen, bunten Welt von Bill Gates. Kann es zu Weihnachten denn noch schöner werden?
Trotz allem: euch allen schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

Homonale Wiesbaden und das schwullesbische Lese-Festival in Wiesbaden


Wie schon beim letzten Mal erwähnt, findet 2014 die 14. Veranstaltung der Homonale statt. Was ist das? – die Homonale ist ein schwullesbisches Filmfestival, was seit 14 Jahren immer im Januar von einem Freitag bis zu einem Sonntag im Lichtspielhaus Caligari sattfindet. Dazu sollte erwähnt werden, dass das Caligari eines der schönsten Kinos in ganz Wiesbaden ist. Es stammt aus den 20ern und wurde im alten Stil wieder hergerichtet. Prunk in Reinstform. Etwas für Bau- und Historik-Freaks wie mich. Davon abgesehen unterscheidet es sich gravierend von den üblichen modernen Kinos. Man hat große, breite Sessel mit rotem Samtbezug, Beinfreiheit und ein kleines Tischchen, auf dem man gefahrlos seinen (durchaus bezahlbaren) Café zwischenparken kann. Zudem gibt es eine Galerie und eine Marmor-Granit-Vorhalle. Stil, Stil, Stil 🙂

Die Homonale mit ihren ausgesuchten Filmen – allesamt stilvolles Kino, Problemkino und vor allem internationales Kino, also nicht nur die üblichen amerikanischen Streifen, sondern französische, israelische, polnische, … Filme. Hier hat sich das Homonale-Team unglaublich eingehende und sehr schöne Gedanken gemacht. Die gesammelten Vorschläge wurden gründlich geprüft und durchdacht. Anhand von Trailern und Vorpremieren fand die Auslese statt. Ich muss sagen, es kamen sehr sehr interessante Filme dabei heraus. Beispielsweise gehen für das schwule Kino Filme wie „In the Name of …“, „Der Fremde am See“ und „Liberace“ an den Satrt und für das lesbische Kino der preisgekrönte Film „La vie d’Adele“ (Blau ist eine warme Farbe) oder „Lipstika“.

In jedem Fall dürfte sich für jeden etwas finden.

Hier Termin und Ort der Homonale: 24.01. bis 26.01. und 03.02. (Nachlese) im Caligari, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden und der Flyer.

Ein Wochenende nach der Homonale wagt sich Juliane mit dem Lesecafé Wiesbaden an die wohl größte Aktion, die es im Zuge dessen bisher gegeben hat – ein zweitägiges Lesefestival mit schwullesbischen Autoren. An zwei Tagen lesen 12 Autoren aus ihren schwule und lesbischen Romanen, Novellen und Kurzgeschichten. Die Themen sind nicht ausschließlich das klassische Coming out sondern gehobene Belletristik, Fantasy, Steampunk, Romance, Krimi, Thriller und Mystery/ Horror. Für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein. In der Szene bekannte Autoren wie Martin Skerhut, Jannis Plastrgias, Jana Wather und Chris P. Rolls lesen.

Lesecafé Wiesbaden

Lesecafé Wiesbaden, Schwullesbische Lesung

Hier auch der exakte Programmablauf und die Autoren. Hoffentlich gelingt es mir, von allen die aktuellen HPs zu verlinken. Wenn nicht bitte ich vielmals um Entschuldigung:

Samstag:

Sonntag:

Hier der Flyer mit den genauen Terminen.

Flyer

Flyer

Wie ihr gesehen habt, lese ich am Samstag um etwa 17:00 h. Da Chris und ich zweigleisig fahren, soll heißen wir lesen schwul und lesbisch, kann ich hier schon mal angeben, dass einmal „Der Rebell“ (Schattengrenzen II) für die Jungs an den Start geht, soll heißen Mystery-Thriller mit Horror-Elementen. Diese beiden Jungs sind die Protagonisten:

Copyright by Nathie (Creationwarrior.net)

Copyright by Nathie (Creationwarrior.net)

Und für die Ladies gehen meine beiden Damen aus den Stemapunk-Msyterys an den Start, Madame Zaida und Anabelle Talleyrand (dieses Mal mit dem neuen Buch „Mord ohne Leiche“).

Die Nacht der Schwäne

Anabelle und Zaida

Momentan interessieren sich zwei Verlage für die Geschichten. Vielleicht wird es ja was 😉 Hier auch die Rückklappentexte zu den Büchern.

Der Rebell:

Der 16-jährige Oliver und seine jüngeren Brüder Christian und Michael überleben die schlimmste Nacht ihres Lebens. Ihr Vater ermordet Mutter und weitere Geschwister. Das Motiv scheint auf der Hand zu liegen: Untreue.
Doch Oliver und seine Brüder wollen nicht daran glauben, insbesondere als auf Christian ein Anschlag verübt wird.
Fassungslos über die Tat und die Inaktivität der Polizei, suchen sie auf eigene Faust nach der Wahrheit und stoßen auf einen unheimlichen Gegner. Lediglich der unerfahrene Kommissar Daniel Kuhn steht ihnen bei.
Zur selben Zeit werden mehrere Tote im Haus des einzigen noch lebenden Verwandten entdeckt. Die Leichen liegen bereits seit 70 Jahre dort. Die Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, aber Olivers Neugier ist unstillbar. Er glaubt nicht an Zufälle und findet die Gemeinsamkeiten in beiden Fällen.
Doch ihre Gegner scheinen nicht unter den Lebenden zu weilen.

Mord ohne Leiche:

London 1876 – der Mord an einer Frau wird beobachtet, die Metropolitan Police informiert. Anabelle Talleyrand, die französische Wissenschaftlerin, unterstützt Inspektor Hailey in diesem Fall. An sich nichts Ungewöhnliches für die mechanisches Frau, doch dieses Mal ist ihre Gefährtin Madame Zaida nicht an ihrer Seite, um sich der Begleiterscheinung übernatürlicher Ereignisse anzunehmen. Anabelle und Hailey können sich nur auf ihre eigenen Fähigkeiten und ihren klaren Verstand verlassen, denn in diesem Mordfall gibt es keine Leiche.

Schaut vorbei, hört euch die Sachen an, denn es lohnt sich wirklich.

Queer.de, Ankündigungen und die Homonale in Wiesbaden


Am 15.12. ging die lang ersehnte und gefürchtete Rezension zu „Der Rebell“ bei Queer.de online. Ersehnt, weil Frank, der Rezensent, auch schon „Glasseelen“ hatte und sehr gut bewertete. Diese Rezension findet ihr bei dem Onlinemagazin Corona in der Ausgabe 292 unter dem Punkt 6 mit dem Titel Buchkritik: „Glasseelen“ von Tanja Meurer.  Deswegen war ich mir gar nicht so sicher, dass Frank den zweiten Band genauso gut bewertet. Einen schwulen Mann als lesbische Frau mit zwei schwulen Hauptcharakteren zu überzeugen ist ganz und gar nicht einfach. Aber offenbar habe ich es geschafft 🙂  Die Rezi von ihm auf Queer.de ist Wahnsinn geworden. Hier könnt ihr sie lesen: Mord, Geister und unzüchtige Gedanken.

Insofern muss ich mich für den Tipp, mich bei Queer.de zu melden, bei Jule und der Verlegerin des Incubus Verlages bedanken. Kira sagte mir, dass sie alle Bücher ihres Verlages dort rezensieren lässt. Was ist auch genialer als das positive Urteil eines schwulen Mannes über mein Buch? Allein deswegen bin ich schon ziemlich auf Wolke sieben 🙂 Oliver kommt allerdings bei allen Rezis gut weg. Er ist offensichtlich ein glaubhafter Mensch. Das ist generell immer das allerschönste Kompliment von allen. Hoffentlich werden damit auch die ganzen anderen Bücher mit all den unterschiedlichen Personen, Genres und Zeitebenen genauso real.

Übrigens am 01.02.2014 und am 02.02.2014 findet in Wiesbaden begleitend zur Homonale, dem traditionell seit 14 Jahren stattfindenden schwullesbischen Filmfestival im Lesecafé Wiesbaden eine schwullesbische Lesung über zwei Tage statt. Autoren wie Sabine Brandl (lesbisch), Conny Reinhardt (lesbisch), Martin Skerhut (schwul), Jannis Plastrgias (schwul), Jana Walther (schwul), Brunhilde Witthaut (schwul), Andrea Conrad (schwul), Yuliya Sokalska (lesbisch), Anna Maske (lesbisch), Chris P. Rolls  und ich werden ihre Romane und Kurzgeschichten vorstellen. Allerdings lesen Chris und ich je aus einem schwulen und einem lesbischen Roman, wobei von meiner Seite erwähnt werden sollte, dass ich aus „Der Rebell“ einen Ausschnitt wähle und aus „Mord ohne Leiche“ (einer der unheimlichen Kriminal-Steampunk-Novellen um Anabelle, Madame Zaida und Jewa). Die Steampunkbücher scheinen nun auch ein Heim zu finden. Bei der Lesung kann ich vielleicht ein paar entsprechende Ankündigungen dazu machen.