Buchtrailer zu „Der Rebell“, dies und das …


Hallo zusammen,

in der letzten Zeit habe ich eher Funkstille gehalten, was nicht zuletzt an meinem Urlaub und der Arbeit lag, unter anderem vieler Zeichenarbeiten (mit denen ich noch immer im Rückstand bin).  Leider hat auch die XTME-Aktion nur wenig gebracht und ich habe eine Weile in den sprichwörtlichen Seilen gehangen. Dafür hat mich die eigentlich sehr erfolgreiche und sehr geniale Lesung auf der YaYuCo in Dachau wieder aufgebaut. Am Samstag den 09.11. durfte ich auf der Con lesen, direkt nach Martin Skerhut, einem wirklich genialen Gay-Autor. Ihr solltet euch mal seine Homepage ansehen und – wenn ihr könnt – eine seiner Lesungen besuchen. Genial 🙂

Weniger schön waren die Arbeiten in der Wohnung meiner verstorbenen Tante. Es ist kein schönes Gefühl, andererseits reist man in die Vergangenheit.

Weswegen ich eigentlich das alles tippsele, Bookshouse hat nun den Trailer zu „Der Rebell“ veröffentlicht. Ihr wisst sicher noch, um was es geht …?

Der 16-jährige Oliver und seine jüngeren Brüder Christian und Michael überleben die schlimmste Nacht ihres Lebens. Ihr Vater ermordet Mutter und weitere Geschwister. Das Motiv scheint auf der Hand zu liegen: Untreue.
Doch Oliver und seine Brüder wollen nicht daran glauben, insbesondere als auf Christian ein Anschlag verübt wird.
Fassungslos über die Tat und die Inaktivität der Polizei, suchen sie auf eigene Faust nach der Wahrheit und stoßen auf einen unheimlichen Gegner. Lediglich der unerfahrene Kommissar Daniel Kuhn steht ihnen bei.

Zur selben Zeit werden mehrere Tote im Haus des einzigen noch lebenden Verwandten entdeckt. Die Leichen liegen bereits seit 70 Jahre dort. Die Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, aber Olivers Neugier ist unstillbar. Er glaubt nicht an Zufälle und findet die Gemeinsamkeiten in beiden Fällen.
Doch ihre Gegner scheinen nicht unter den Lebenden zu weilen.

http://www.youtube.com/watch?v=jhYhxT8jiIw

Sagt mir, was ihr davon haltet. Gefällt er euch? Macht er euch neugierig?

Btw, ich habe zu diesem Buch auch ein paar wirklich schöne Rezis bekommen. Ein besonders tolles Review stammt von Sabine Creutz/ Daisyandbooks. Ein weiteres sehr schönes stammt aus Sandras Feder – Hier. Kathrin hat auch eine sehr schöne Rezi geschrieben. Genauso toll war Kittys – Hier.

Okay, seeeeeehr viele Infos 🙂 Dann viel Spaß (auch beim Stöbern auf den Blogs von Kitty, Sabine und Sandra).

Im Übrigen findet diesen Samstag auf der DreieichCon (einer der berühmtesten und berüchtigtsten Rollenspiel Cons nah Offenbach/ Hessen) eine Reihe von Lesungen statt. Tom Daut, Torsten Low, Juliane Seidel Laura Jane Arnold, André Wiesler, Tom Finn, Bernhard Hennen, Karl-Heinz Witzko, Monika Thamm, Wolfgang Hohlbein und ich sind dabei, alle am Samstag. Hier das Programm.

Meine Lesung beginnt – passend zum Horrorthema – erst um 22:00 h und geht bis 23:00 h. Ich lese im Raum C2. Mehr dazu findet ihr hier. Jule und ich sind aber beide Tage auch als Illustratoren da. Wer uns also treffen will … hier ist eure Chance 🙂

Ganz liebe Grüße

Tanja

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Zwielicht – die Neuauflage?


Derzeit arbeite ich an „Zwielicht“, einem etwas kürzeren Roman (der ursprünglich auch zu Darkside – heute Schattengrenzen) gehörte, nun aber ausgekoppelt wird.  Zwielicht ist ein ziemlich düsterer Gay-Krimi. In der Originalfassung scheint er – trotz bescheidenen Stils – immer noch gut einzuschlagen. Er ist aus irgendeinem Grund ziemlich beliebt. Nun arbeite ich die Geschichte auf meinen aktuellen, weniger dezentralisierten Stil um, in der Hoffnung, dass er vielleicht von Bookshouse genommen wird. Mit dem Buch ist es aber nicht nennenswert anders als mit allen anderen Büchern, die mir zur Überarbeitung in die Finger geraten – sie werden anders. Das Ganze kann man auch als exzessive Löschorgie betrachten. Vielleicht ist Marc im Anschluss glaubwürdiger und einfach auch realistischer. Im Original ist er ein überdrehter Kotzbrocken mit einem Ego, was nur aus seinem angeknacksten Selbstbewusstsein so rigoros hervortritt.

Ich habe vor Kapitelweise zu springen, soll heißen, die Perspektiven verschieben sich zwischen Marc, Friedrich, Marius und Gabriel. Könnte interessant werden, weil jeder der vier Männer eine sehr eigene und leicht exzentrische Art besitzt.

Wer in die alte Story lesen will (bevor ich etwas Neues daraus stricke – dieses Mal ohne Horror und mit mehr Erotik), findet sie auf Fanfiction.de und Animexx.

Glaubt mir, allein die ersten 11 Seiten ähneln dem Original schon nicht mehr 😉

Ahh, das Bild war mal Teil der Geschichte 😉

Illustration zu "Zwielicht"

Illustration zu „Zwielicht“

 

Lektorat des zweiten Schattengrenzen-Romans


Lektorat unter erschwerten Bedingungen und doch recht locker, weil weitaus weniger schlimm als angenommen.

Wie vielleicht schon bekannt, ist meine Tante, die letzte direkte Verwandte mütterlicherseits, am 24.07.  gestorben. Bis dahin hatte sich seit dem 28.05. in Sachen Lektorat des zweiten Schattengrenzen-Romans noch nichts getan. Just am 25.07. kam auf meine Meldung bei Bookshouse (über den Todesfall) die Rückantwort, dass das Lektorat fertig sei. Trotz der anderen Probleme ging es eigentlich wirklich locker ab. Positiv war, dass von etwa 620 MS-Seiten (nachdem die Zeileneinstellung geändert wurde, waren es nur noch ca. 520 MS-Seiten) nur 150 Lektoratskommentare vorhanden. Innerhalb von zwei Tagen war ich durch.

Für die, die nicht genau wissen, worum es in Schattengrenzen geht, hier die generellen Infos:

Die Schattengrenze ist:
Optik: Die Linie zwischen Licht und Schatten
Astronomie und Meteorologie: Der Terminator, die Tag-Nacht-Grenze
Strahlungsphysik: Die Grenzlinie, bis zu der Strahlung vordringt; siehe Beugung (Physik)
Akustik: Die Begrenzung des Schallschattens

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schattengrenze

In diesem Fall umschreibt Schattengrenzen den Bereich zwischen schnöder Realität und dem Unerklärlichen, wobei die Bezeichnung nicht allzu plakativ genommen werden sollte.
Was tun wir als unerklärlich ab?
In vielen Fällen können wir bereits menschliche Handlungen nicht nahvollziehen, insbesondere wenn sie mit Gewalt oder an Wahnsinn grenzenden einher gehen.
Schattengrenzen sind der blanke menschliche Horror, das Schlimmste, zu dem ein Geist fähig sein kann.

In anderem Fall umschreibt eine Schattengrenze den Grat zwischen dieser Welt und einer unheimlichen Ebene, jenseits des Lebens.
Für die Reihe „Schattengrenzen“ treffen beide Versionen zu: der reale, wie auch der irreale Horror.

Im Zentrum der Handlung stehen Camilla und ihr fünf Jahre jüngerere Cousin Oliver. Beide sind neugierig und fantasievoll.
Beiden haftet der Fluch an, das Böse anzuziehen.
Beide verfügen über besondere Fähigkeiten, die sie vollkommen unbewusst einsetzen.

Wenn Sie den beiden in ihre albtraumhaften Welten zwischen Triller und Mystery folgen wollen, so sind Sie herzlich eingeladen.

Der erste Band hat Camilla als Protagonistin. Hier der Klappentext:

Für die 19-jährige Camilla und ihre Freundin Theresa endet ein Museumsausflug mit einem Schock. Ein Mann stürzt sich vor ihren Füßen zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel. Steht der Suizid in Zusammenhang mit einem wahnsinnigen Mörder, der sein Unwesen in Berlin treibt? Bereits mehrere junge Frauen sind ihm zum Opfer gefallen. Die verstümmelten Leichen verbindet ein grausiges Merkmal: herausgeschnittene Augen.

Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung einer Psychologin und der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier. Von Panik getrieben gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt auf rätselhafte Menschen. Können der greise Amadeo oder der attraktive Chris sie vor ihrem fanatischen Verfolger retten? Mit dem Namen „Sandmann“ gibt Chris ihr einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Um seinen Attacken zu entkommen, muss sich Camilla nicht nur ihrem Peiniger stellen. Sie entdeckt eine Fähigkeit, die vielleicht besser im Verborgenen geblieben wäre …

Glasseelen – Schattengrenzen I

Glasseelen - Schattengrenzen I - Tanja Meurer/ Bookshouse

Glasseelen – Schattengrenzen I – Tanja Meurer/ Bookshouse

Der zweite Band hat Oliver als Protagonist. Hier der Klappentext:

Der 16-jährige Oliver und seine jüngeren Brüder Christian und Michael überleben die schlimmste Nacht ihres Lebens. Ihr Vater ermordet Mutter und weitere Geschwister. Das Motiv scheint auf der Hand zu liegen: Untreue.
Doch Oliver und seine Brüder wollen nicht daran glauben, insbesondere als auf Christian ein Anschlag verübt wird.
Fassungslos über die Tat und die Inaktivität der Polizei, suchen sie auf eigene Faust nach der Wahrheit und stoßen auf einen unheimlichen Gegner. Lediglich der unerfahrene Kommissar Daniel Kuhn steht ihnen bei.

Zur selben Zeit werden mehrere Tote im Haus des einzigen noch lebenden Verwandten entdeckt. Die Leichen liegen bereits seit 70 Jahre dort. Die Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, aber Olivers Neugier ist unstillbar. Er glaubt nicht an Zufälle und findet die Gemeinsamkeiten in beiden Fällen.
Doch ihre Gegner scheinen nicht unter den Lebenden zu weilen.

Der Rebell – Schattengrenzen II

Cover I

Der Rebell – Schattengrenzen II – Tanja Meurer/ Bookshouse

Im Gegensatz zu Camilla hat Oliver kein gesteigertes Interesse am anderen Geschlecht … er ist schwul und darf es zumindest ansatzweise ausleben. Wer also Mystery, Horror und Thriller in Kombi mag, dem könnte das Ergebnis gefallen.

Momentan habe ich zumindest gesehen, das die ganzen „schwulen“ Szenen alle noch im Buch sind und meine Lektorin nichts auszusetzen hatte. Insofern erleichtert mich das schon sehr, einfach weil ich Oliver nicht unbedingt auf eine Daniela anspringen lassen will. Daniel reicht voll und ganz 😉

Trotzdem ist es einiges an Arbeit. Nach dem Erstlektorat folgt ein Zweitlektorat und das Korrektorat. Bin Monatsende August soll der Band fertig werden, sodass er auf Amazon, Libri, Buch.de, etc. erhältlich ist. Da wartet noch einige Arbeit auf meine Lektorin, meine liebe Korrektorin und mich.

„Der Rebell“ – Cover und Klappentext sind nun veröffentlicht


Der Rebell … Seit heute ist das neue Cover zu meinem zweiten Schattengrenzen-Roman veröffentlicht. Es ist wieder in dem angenehmen Aquarellstil gehalten, mit dem kleinen Unterschied, dass es sich nicht um ein Frauenportrait handelt. Warum? Ganz einfach: Oliver ist der Protagonist des zweiten Bandes. Im ersten endet die Geschichte mit einer Überleitung zu Buch zwei, somit gibt die liebe Camilla Oliver die Klinke in die Hand.

Eines vorweg, das Buch ist unheimlicher als „Glasseelen“ und Olli darf seine „Nehmerfähigkeiten“ (Lieblingsbegriff meines ehemaligen Chefs) unter beweis stellen. Aber er kann nicht nur einstecken sondern auch ganz gut austeilen.

Hier erst mal das neue Cover:

Cover I

Cover des 2. Romans

Hier auch der Rückklappentext des Buches:

Der 16-jährige Oliver und seine jüngeren Brüder Christian und Michael überleben die schlimmste Nacht ihres Lebens. Ihr Vater ermordet Mutter und weitere Geschwister. Das Motiv scheint auf der Hand zu liegen: Untreue.
Doch Oliver und seine Brüder wollen nicht daran glauben, insbesondere als auf Christian ein Anschlag verübt wird.
Fassungslos über die Tat und die Inaktivität der Polizei, suchen sie auf eigene Faust nach der Wahrheit und stoßen auf einen unheimlichen Gegner. Lediglich der unerfahrene Kommissar Daniel Kuhn steht ihnen bei.

Zur selben Zeit werden mehrere Tote im Haus des einzigen noch lebenden Verwandten entdeckt. Die Leichen liegen bereits seit 70 Jahre dort. Die Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, aber Olivers Neugier ist unstillbar. Er glaubt nicht an Zufälle und findet die Gemeinsamkeiten in beiden Fällen. 
Doch ihre Gegner scheinen nicht unter den Lebenden zu weilen.

Vorsicht, es ist wieder ein labyrinthisches Verwirrspiel 😉 Für alle Fans der schwulen Literatur: Oliver ist gay und er verheimlicht es nicht.

Hier nun auch noch mal das ganze Coverbild:

Cover gesamt

Wer ein paar Illus zu Oliver und Daniel sehen will, darf sich gern auf http://www.schattengrenzen.de/ umsehen. Besonders schön ist das Bild, was Nathie für mich angefertigt hatte.

Copyright by Nathie (Creationwarrior.net)

Copyright by Nathie (Creationwarrior.net)

Hier auch noch mal ganz wichtig – Nathies HP: http://www.creationwarrior.net/

Auch die FB-Seite von Nathie: http://www.facebook.com/CreationWarrior?fref=ts

Unbedingt anschauen 😀 Vielen lieben Dank Jule und Nathie 😀

Ein neues Projekt


Vor noch nicht sonderlich langer Zeit habe ich für einen der wirklich seriösen Gay-Verlage zwei Konzepte eingereicht. Das eine war mein Gay-Thriller, das andere mein Steamfantasy-Projekt, was ebenfalls in Krimirichtung geht (es zählt zu Night’s End). Für das Steamfantasy-Projekt habe ich die Zusage bekommen 🙂

Was mich dabei extrem freut, dieser Verlag achtet besonders darauf, dass die Veröffentlichungen realistisch bleiben, die Beziehung der Männer also nicht in heillosen ShonenAi/ Yaoi-Kitsch abgleitet. Allein das ist schon ein Garant für gute Zusammenarbeit, denn ich habe indes wirklich Probleme zu romantisieren. Andere Verlage, eine nicht gerade klein zu nennende Lesergruppe unter den Frauen, bevorzugen allerdings den süßlichen, vollkommen unrealistischen Kitsch. Aber damit kann und will ich nicht dienen, schon gar nicht, um das Buch mit ausreichend erotisch glitschigen Szenen zu füllen. Ich möchte, dass die Geschichte eines wird: handlungsgebunden. Es ist schließlich in erster Linie ein Krimi im Steamfantasy-Gerne. Das ist mir wichtiger als Flüssigkeitsaustausch in allen Stellungen des Kamasutra. Ich freue mich unheimlich auf das Projekt.

Gerade bin ich auch immer noch im Gay-Bereich für Bookshouse unterwegs. Das Buch „Der Rebell“ (Schattengrenzen II) ist der Anschluss an „Glasseelen„. Hierbei ist Oliver Hoffmann Protagonist, Camilla (aus dem ersten Buch) Randcharakter. Auch beim Rebellen geht es in erster Linie um die Handlung, bei der man (wie bei Glasseelen) hellwach und dabei sein muss. Es ist ein Horror-Krimi/ Mystery-Thriller. Auch hierbei gibt es wieder einen direkten Anschluss an den Folgeband 😉

Prinzip bei Schattengrenzen: es wird unterschiedliche Protagonisten aus dem gleichen „Universum“ geben, immer. So nutzen sich die Charaktere auch nicht ab. Sie begegnen sich untereinander, sind Freunde, Bekannte, kennen sich vielleicht einfach auch nur. So war es auch für Night’s End angedacht. Mal schauen, ob das funktioniert 🙂