Ab heute: 9mm


Hallo ihr Lieben 🙂

Heute (am 15.12.2015) gehen die ersten beiden Bücher zu unserer Gay-Thriller-Reihe 9mm an den Start. Juliane und ich haben jeweils unsere eigenen Romane, die sich immer wieder überkreuzen und streifen. Die ersten beiden Bücher heißen Schweiß und Blut und Rotten Games.

Schweiß und Blut – Tanja Meurer​
Als Christoph den jungen Punk Jens als Anhalter in seinem Truck mitnimmt, ahnt er bereits, dass er einen Fehler begangen hat. Sein Verdacht bestätigt sich bald: Jens ist auf der Flucht vor der Polizei. Doch auch Christoph ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Zwischen den beiden gefährlichen Männern entsteht eine explosive Atmosphäre, die droht, sich auf gewalttägige Art zu entladen.

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9mm - Schweiß und Blut

9mm – Schweiß und Blut

und

Rotten GamesJuliane Seidel
Aussteiger und Fotograf Jay kommt nach Berlin, um sich die Beelitzer Heilstätten anzusehen. Doch diese dürfen nur im Rahmen von geführten Foto-Touren besucht werden. Seine Chancen stehen schlecht, so kurzfristig einen Termin zu ergattern. Da macht ihm seine Zufallsbekanntschaft Tobias ein überraschendes Angebot: Er kann den Krankenhauskomplex auch ohne Tour besichtigen. Aber Jay ist hin- und hergerissen. Auch wenn Tobias ihm gefällt – er hat eindeutig ein paar Geheimnisse zu viel …

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9mm - Rotten Games

9mm – Rotten Games

Hier noch ein kleiner Ausschnitt aus Schweiß und Blut:

Jens‘ Atem rasselte durch Hals und Lungen, gab ein Echo mit spürbaren Erschütterungen in seiner Brust wieder. Schweiß rann über seine Stirn in die Brauen und tropfte ihm in die Augen, sodass sie brannten. Kalt und nass klebte das blutige Shirt an seiner Brust. Jens‘ Herz raste. Für einen Moment glaubte er zu ersticken. Seine Lungen waren zu eng, nicht in der Lage Sauerstoff aufzunehmen.

Flackerndes Blaulicht zerriss die Nacht. Der kalte Schein reflektierte an schmutzig graubraunen Wänden alter Häuser aus der Vorkriegszeit und zuckte auf den Körpern von Männern und Frauen in Nachthemden, Schlafanzügen und Morgenröcken. Einige wirkten aufgeregt, entsetzt, neugierig, zugleich aber nicht weniger graubraun und unwichtig als ihre Umgebung. Die meisten starrten reglos und dumpf vor sich hin. Unter ihnen stand ein hagerer, gebeugter Mann, dessen Haltung verkrampft und noch lebensfremder wirkte als die der anderen.

War das nicht Marcos Vater?

Ein Schauder rann ihm über den Rücken.

Sinnfrei aneinandergereihte Fragmente der letzten Minuten in Marcos Zimmer kehrten zurück.

Das hübsche, braungebrannte Gesicht, das von einem Moment zum anderen seine Form verlor und nur noch ein Brei aus geplatzter Haut, Knochen, Zähnen, Muskeln und Blut war … Der Knall, dessen Erschütterung er zu spüren geglaubt hatte, laute Stimmen, die die nächtliche Stille zerrissen, das Gellen in seinen Ohren, heißes Metall, an dem er sich die Finger verbrannt hatte – Eindrücke ohne Konsistenz und Reihenfolge.

Wie hatte er es überhaupt aus der Wohnung bis hierher geschafft? Er wusste es nicht mehr.

Jens schloss die Augen. Bewusst langsam atmete er ein und aus. Zittern durchlief ihn, Kälte kroch aus seinen Knochen und vertrieb die Resthitze der Flucht.

Die schützende Dunkelheit seines Verstecks brach auf, als ein Rollladen im Erdgeschoss des Hinterhauses nach oben gezogen wurde und gelbes Licht ein weiteres Rechteck Helligkeit in die Nacht schnitt. Ein aufmerksamer Beobachter konnte ihn jetzt sehen. Er duckte sich. Weitere Lichter flammten auf.

Sein Mund fühlte sich trocken an. Gleichzeitig brannte sein Hals. Die Zunge klebte am Gaumen.

„Was ist denn passiert?“, rief eine Frau.

„Da ist sicher jemand umgebracht worden“, erwiderte eine andere, „haben Sie den Schuss nicht gehört?“

Für einen Moment glaubte Jens zu fühlen wie sein Herz aussetzte.

Umgebracht … Er kniff die Lider zusammen.

Schräg gegenüber wurde die Tür des Hinterhauses aufgestoßen, fahle Helligkeit erreichte ihn. Mehrere Leute strömten auf den Hof. Jens‘ Nerven elektrisierten. Rasch drängte er sich in die lichtgeschützte Ecke der Außenkeller-Treppe und presste sich eng an die Rauputzwand.

Schritte kamen näher, passierten dicht über ihm die Mauer und verklangen in der Entfernung. Er wartete. Niemand entdeckte ihn. Nach einer Weile hob Jens den Kopf und spähte die Treppe hinauf. Ein Paar nackter Beine huschte durch sein Sichtfeld. Rasch zog er den Kopf wieder ein und kauerte sich auf die Stufe der Kellertür.

Warten – verdammt! Wie lang noch?

Jens schluckte hart. Ihm wurde kalt und heiß zugleich. Er zitterte, ungeachtet der Sommerhitze, die Asphalt und Mauern noch ausatmeten.

Weg von hier! Offensichtlich riegelten sie die ganze Gegend ab. Erneut reckte er sich.

In ihm ballte sich die Leere, zog sich zusammen und drängte in seine Kehle. Was war das? Hatte er Angst?

Die Stiefel der Uniformierten hallten auf dem Asphalt nach.

Das Geräusch rann durch seine Adern, kroch die Wirbel hinauf und sammelte sich als eisiger Druck in seiner Schädelbasis. Hier, zwischen den Wohnblöcken, gab es keine Sicherheit.

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Neuerscheinungen: 9 mm


Am 15.12.2015 erscheinen die beiden ersten Gay-Krimis zu 9 mm bei Dead Soft. Der erste Band ist „Schweiß und Blut„, der zweite „Rotten Games„. Der erste Band ist von mir und der zweite von meiner Frau und Arbeitspartnerin Juliane Seidel. Die Bücher haben eine Besonderheit; sie spielen nicht nacheinander sondern gleichzeitig, um sich am Ende zu überkreuzen. Es lohnt sich also, beide Bücher zu kaufen. Hier die Inhalte, Cover und Leseproben:

Schweiß und Blut

Als Christoph den jungen Punk Jens als Anhalter in seinem Truck mitnimmt, ahnt er bereits, dass er einen Fehler begangen hat. Sein Verdacht bestätigt sich bald: Jens ist auf der Flucht vor der Polizei. Doch auch Christoph ist nicht der, der er vorgibt zu sein.

Zwischen den beiden gefährlichen Männern entsteht eine explosive Atmosphäre, die droht, sich auf gewalttägige Art zu entladen.

9mm - Schweiß und Blut

9mm – Schweiß und Blut

Leseprobe

Printbuch: 10,95 €
E-Book: 3,99 €

Rotten Games

Aussteiger und Fotograf Jay kommt nach Berlin, um sich die Beelitzer Heilstätten anzusehen. Doch diese dürfen nur im Rahmen von geführten Foto-Touren besucht werden. Seine Chancen stehen schlecht, so kurzfristig einen Termin zu ergattern. Da macht ihm seine Zufallsbekanntschaft Tobias ein überraschendes Angebot: Er kann den Krankenhauskomplex auch ohne Tour besichtigen. Aber Jay ist hin- und hergerissen. Auch wenn Tobias ihm gefällt – er hat eindeutig ein paar Geheimnisse zu viel …

9mm - Rotten Games

9mm – Rotten Games

Leseprobe

Printbuch: 10,95 €
E-Book: 3,99 €

Ein neuer Verlag, das schwullesbische Lesefestival und der Vincent-Preis


Ja, mich gibt es noch, so richtig schön erkältet, mit Kopfschmerzen, Husten und besonders Schnupfen.  Bis morgen bin ich ein rotgerändertes Rüsseltier. Okay, genug gejammert … nun zu den ganzen Neuigkeiten (die mal wieder massiv in einem Klotz kommen).

Zuerst: Anabelle, Zaida und Jewa, meine drei Steampunk-Damen, haben ein Zuhause gefunden. Toni Kuklik, Chefin und Verlegerin im Weltenschmiede-Verlag, hat sich bereit erklärt die Ladies zu veröffentlichen 🙂 Es werden Episodengeschichten, Krimis mit unheimlichem Einschlag und Technik. Wer Anabelle und Madame Zaida noch nicht kennt … der darf sich auf einiges Einrichten 😉

Die Nacht der Schwäne

Anabelle und Zaida

Hier auch noch mal je ein Bild der Damen mit einer kleinen Beschreibung.

Anabelle Talleyrand: französische Wissenschaftlerin aus Paris, 1867 ermordet und in einen Maschinenkörper transferiert, der ihrer eigentlichen Gestalt gar nicht mehr ähnelt. Seit 1869 in London. 1870 wird sie mit dem Einverständnis der Königin als Detektivin in ihrem Fachgebiet (der Robotik) eingesetzt. Unterdessen bearbeitet sie mit Zaida und Inspektor Hailey alle Fälle, die Außergewöhnlich sind und unheimliche Aspekte mit sich bringen.

Anabelle Talleyrand

Anabelle Talleyrand

Madame Zaida (Nayara): angolanische Magierin, ein „Mitbringsel“ eines Getreuen aus dem Gefolge König George III. Zaida sah es als willkommene Chance dem portugiesischen Diktat zu entkommen. Mit ihrem diplomatischen Geschick, ihren Künsten und ihrer Sprachkenntnis machte sie rasch von sich reden und gelangte in die höchsten Kreise, aus denen sie nicht mehr wegzudenken ist. Zaida hat sich mit Leib und Seele der englischen Krone verschrieben.

Madame Zaida

Madame Zaida

Und nun zu den anderen Punkten: am Wochenende lief – im Rahmen der Homonale – das erste schwullesbische Lesefestival in Wiesbaden. Am Samstag hatten wir extrem viel Zulauf, insbesondere bei den ersten beiden lesbischen Lesungen von Sabine Brandl und Conny Reinhard. In all den Jahren Lesecafé Wiesbaden kam es noch nie dazu, dass die Zuhörer, die durch die zwei Räume strömten tatsächlich eine Massenverdrängung hervorriefen … bis zu diesem Samstag. Noch mal mein sorry an Nicky und Ina … hinter der Theke habe ich eigentlich wenig verloren, aber ich kam aus meiner Position schlicht nicht heraus.

Generell war das Lese-Event einfach nur Genial. Ich kann und will es auch gar nicht so genau beschreiben, weil man das selbst erlebt haben sollte. Am Samstag jedenfalls war mein persönliches Highlight die Lesung der drei letzten Autoren: Jana Walther, Jannis Plastrgias und Martin Skerhut. Unterschiedlicher können die drei nicht sein, aber genialer wäre es auch nicht mehr gegangen, zumindest am Samstag nicht 😉

Hier auch einige Bilder, besonders von Jana, Martin und Jannis 🙂

1. Lesung mit Sabine Brandl

1. Lesung mit Sabine Brandl

Hier sieht man, wie viele Zuhörerinnen und Zuhörer da waren. Sabine Brandels Lesung war so übervoll, dass viele Leute vorn, an der Theke warten mussten. So voll war es wirklich noch nie.

3. Lesung/ Tanja

3. Lesung/ Tanja

Hier ist es dagegen schon still 😉 Das ist mitten aus meiner Lesung heraus. Jule hatte mich zwischendurch „kalt“ erwischt und ich bin vollkommen aus der Zeile gerutscht. Für „Olli“ hatte ich das passende Outfit an, aber zu „Mord ohne Leiche“ passten meine Armee-Klamotten mal wieder gar nicht.

Tanja

Tanja

Hier nun vor allem drei sehr schöne Aufnahmen meiner Samstags-Lieblinge:

Jana Walther, deren Romane nicht nur sehr ruhig, sondern auch sehr sensibel geschrieben sind.

Jana Walther

Jana Walther

Jannis, dessen Bücher ich einfach wegen seiner Realitätsnähe und Intensität liebe.

Jannis Plastargias

Jannis Plastargias

Und natürlich Martin, dessen Zusammenfassung seiner Geschichten allein schon der Renner war: Mensch trifft Wesen – ficken!

Martin Skerhut

Martin Skerhut

 

Den Sonntag toppte Nino Delia. Ganz ernsthaft … wer Nino nicht einmal live hat lesen hören, der sollte das schleunigst nachholen. Mit so viel Ironie, Witz und Charm habe ich noch keinen Misanthropen kennen gelernt (wie ihren Hauptcharakter). Sie und Anna Maske waren die Highlights und haben mich felsenfest von sich überzeugt.

Hier auch die Aufnahmen von Nino, die von allen fast sofort genötigt wurde ihre Geschichte einzulesen.

Nino Delia

Nino Delia

Und natürlich Anna, die zwar das Schlusslicht bildete, aber alle mit ihren beiden Kurzgeschichten und der sensiblen Erzählweise mitnahm.

12. Lesung/ Anna

12. Lesung/ Anna

Besonders viele Leser, Fans und Zuhörer kamen auch wegen dieser außergewöhnlichen Dame: Chris P. Rolls. Sie schreibt außergewöhnlich direkte und greifbare Geschichten schwuler Männer. Davon abgesehen ist sie ein toller Mensch. Jeder, der sie kennen lernt, wird überzeugt von ihrer natürlichen und offenen Art.

Chris P. Rolls

Chris P. Rolls

Alles in Allem hat sich Juliane Seidel nicht nur mit dem Lesefestival und den Autoren übertroffen, es war auch eine der genialsten Veranstaltungen im Lesecafé. Vor allem weil die gesamten Autoren nett sind und einige davon so herzlich, dass bei mir nicht nur der Kümmertick voll und ganz ausschlug, sondern ich sie alle einfach auch fest ins Herz geschlossen habe.

So wie es aussieht, findet im kommenden Jahr auch wieder ein Lesefestival statt, wieder im Rahmen der Homonale und wieder im Café Anderswo.

Nun fehlt nur noch der letzte Punkt: der Vincent-Preis 2013. Ich bin mit „Glasseelen“ und „Der Rebell“ vorgeschlagen worden. Wer also mag, kann sich das ganze mal ansehen: http://vincent-preis.blogspot.de/2013/01/romane-2013.html und abstimmen. Die Abstimmung funktioniert allerdings nur, wenn man in dem Forum angemeldet ist: http://www.horror-forum.com/. Ja, leider etwas umständlich, aber wem die Bücher gefallen haben, der darf sich gern austoben 🙂 Hier auch noch mal die Leseproben:

Glasseelen: PDF und TXT

Der Rebell: PDF und TXT

Im Übrigen hatte Frank Hebenstreit für Queer.de und Inqueery.de eine grundgeniale Rezi zum Rebellen geschrieben. Da Oliver schwul ist, passte sich der Roman „Der Rebell“ so perfekt in diese ganzen Plattformen ein. Wow 😀 Ich bin einfach nur begeistert. Es geht im Übrigen mit der Reihe auch weiter. Der dritte Band ist in Arbeit und soll im Lauf des Jahres erscheinen. Wie die, die das Buch schon gelesen haben wissen, schließt das Buch nahtlos an 🙂 Ihr könnt gespannt sein, wie Olli aus der Situation kommt und langsam alle fehlenden Puzzleteile zueinander treiben. In jedem Fall geht es unheimlich und spannend weiter 😉

Ansonsten: geht es weiter mit der Arbeit an „Die blaue Phiole“ für den Incubus-Verlag. Richtet euch schon mal auf Steam-Fantasy mit Kriminalfällen ein 😉

Queer.de, Ankündigungen und die Homonale in Wiesbaden


Am 15.12. ging die lang ersehnte und gefürchtete Rezension zu „Der Rebell“ bei Queer.de online. Ersehnt, weil Frank, der Rezensent, auch schon „Glasseelen“ hatte und sehr gut bewertete. Diese Rezension findet ihr bei dem Onlinemagazin Corona in der Ausgabe 292 unter dem Punkt 6 mit dem Titel Buchkritik: „Glasseelen“ von Tanja Meurer.  Deswegen war ich mir gar nicht so sicher, dass Frank den zweiten Band genauso gut bewertet. Einen schwulen Mann als lesbische Frau mit zwei schwulen Hauptcharakteren zu überzeugen ist ganz und gar nicht einfach. Aber offenbar habe ich es geschafft 🙂  Die Rezi von ihm auf Queer.de ist Wahnsinn geworden. Hier könnt ihr sie lesen: Mord, Geister und unzüchtige Gedanken.

Insofern muss ich mich für den Tipp, mich bei Queer.de zu melden, bei Jule und der Verlegerin des Incubus Verlages bedanken. Kira sagte mir, dass sie alle Bücher ihres Verlages dort rezensieren lässt. Was ist auch genialer als das positive Urteil eines schwulen Mannes über mein Buch? Allein deswegen bin ich schon ziemlich auf Wolke sieben 🙂 Oliver kommt allerdings bei allen Rezis gut weg. Er ist offensichtlich ein glaubhafter Mensch. Das ist generell immer das allerschönste Kompliment von allen. Hoffentlich werden damit auch die ganzen anderen Bücher mit all den unterschiedlichen Personen, Genres und Zeitebenen genauso real.

Übrigens am 01.02.2014 und am 02.02.2014 findet in Wiesbaden begleitend zur Homonale, dem traditionell seit 14 Jahren stattfindenden schwullesbischen Filmfestival im Lesecafé Wiesbaden eine schwullesbische Lesung über zwei Tage statt. Autoren wie Sabine Brandl (lesbisch), Conny Reinhardt (lesbisch), Martin Skerhut (schwul), Jannis Plastrgias (schwul), Jana Walther (schwul), Brunhilde Witthaut (schwul), Andrea Conrad (schwul), Yuliya Sokalska (lesbisch), Anna Maske (lesbisch), Chris P. Rolls  und ich werden ihre Romane und Kurzgeschichten vorstellen. Allerdings lesen Chris und ich je aus einem schwulen und einem lesbischen Roman, wobei von meiner Seite erwähnt werden sollte, dass ich aus „Der Rebell“ einen Ausschnitt wähle und aus „Mord ohne Leiche“ (einer der unheimlichen Kriminal-Steampunk-Novellen um Anabelle, Madame Zaida und Jewa). Die Steampunkbücher scheinen nun auch ein Heim zu finden. Bei der Lesung kann ich vielleicht ein paar entsprechende Ankündigungen dazu machen.

Buchtrailer zu „Der Rebell“, dies und das …


Hallo zusammen,

in der letzten Zeit habe ich eher Funkstille gehalten, was nicht zuletzt an meinem Urlaub und der Arbeit lag, unter anderem vieler Zeichenarbeiten (mit denen ich noch immer im Rückstand bin).  Leider hat auch die XTME-Aktion nur wenig gebracht und ich habe eine Weile in den sprichwörtlichen Seilen gehangen. Dafür hat mich die eigentlich sehr erfolgreiche und sehr geniale Lesung auf der YaYuCo in Dachau wieder aufgebaut. Am Samstag den 09.11. durfte ich auf der Con lesen, direkt nach Martin Skerhut, einem wirklich genialen Gay-Autor. Ihr solltet euch mal seine Homepage ansehen und – wenn ihr könnt – eine seiner Lesungen besuchen. Genial 🙂

Weniger schön waren die Arbeiten in der Wohnung meiner verstorbenen Tante. Es ist kein schönes Gefühl, andererseits reist man in die Vergangenheit.

Weswegen ich eigentlich das alles tippsele, Bookshouse hat nun den Trailer zu „Der Rebell“ veröffentlicht. Ihr wisst sicher noch, um was es geht …?

Der 16-jährige Oliver und seine jüngeren Brüder Christian und Michael überleben die schlimmste Nacht ihres Lebens. Ihr Vater ermordet Mutter und weitere Geschwister. Das Motiv scheint auf der Hand zu liegen: Untreue.
Doch Oliver und seine Brüder wollen nicht daran glauben, insbesondere als auf Christian ein Anschlag verübt wird.
Fassungslos über die Tat und die Inaktivität der Polizei, suchen sie auf eigene Faust nach der Wahrheit und stoßen auf einen unheimlichen Gegner. Lediglich der unerfahrene Kommissar Daniel Kuhn steht ihnen bei.

Zur selben Zeit werden mehrere Tote im Haus des einzigen noch lebenden Verwandten entdeckt. Die Leichen liegen bereits seit 70 Jahre dort. Die Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, aber Olivers Neugier ist unstillbar. Er glaubt nicht an Zufälle und findet die Gemeinsamkeiten in beiden Fällen.
Doch ihre Gegner scheinen nicht unter den Lebenden zu weilen.

http://www.youtube.com/watch?v=jhYhxT8jiIw

Sagt mir, was ihr davon haltet. Gefällt er euch? Macht er euch neugierig?

Btw, ich habe zu diesem Buch auch ein paar wirklich schöne Rezis bekommen. Ein besonders tolles Review stammt von Sabine Creutz/ Daisyandbooks. Ein weiteres sehr schönes stammt aus Sandras Feder – Hier. Kathrin hat auch eine sehr schöne Rezi geschrieben. Genauso toll war Kittys – Hier.

Okay, seeeeeehr viele Infos 🙂 Dann viel Spaß (auch beim Stöbern auf den Blogs von Kitty, Sabine und Sandra).

Im Übrigen findet diesen Samstag auf der DreieichCon (einer der berühmtesten und berüchtigtsten Rollenspiel Cons nah Offenbach/ Hessen) eine Reihe von Lesungen statt. Tom Daut, Torsten Low, Juliane Seidel Laura Jane Arnold, André Wiesler, Tom Finn, Bernhard Hennen, Karl-Heinz Witzko, Monika Thamm, Wolfgang Hohlbein und ich sind dabei, alle am Samstag. Hier das Programm.

Meine Lesung beginnt – passend zum Horrorthema – erst um 22:00 h und geht bis 23:00 h. Ich lese im Raum C2. Mehr dazu findet ihr hier. Jule und ich sind aber beide Tage auch als Illustratoren da. Wer uns also treffen will … hier ist eure Chance 🙂

Ganz liebe Grüße

Tanja

Fantastische Kinderbücher – Assjah


Hallo zusammen,

Vorhin saßen Jule (http://julianeseidel.wordpress.com/) und ich im Auto, auf der Rückfahrt von Hann. Münden, wo (mal wieder) unsere Lesungen eher ziemich an der nächsten Wand abgeprallt sind. Der Altersschnitt der Zuhörer für Assjah/ Schattengrenzen lag schätzungsweise bei 65 (+). Einerseits hatten wir das Pech, dass unsere Zielgruppe, die in (zweifelsfrei sehr guten) Konzerten und Cabaret-Aufführungen saß, Andererseits hätte  Jules „Assjah“ nicht unbedingt erst um 19:30 h starten dürfen. Das Kinder und Jugendprogramm begann um 15:00 h. Sie war um erst im Abendprogramm eingeplant. Mist auch.

Auf dem Rückweg kamen wir (natürlich) darüber ins Gespräch. Als sie erzählte, wie eine sehr liebe Bekannte über Assjah denkt, musste ich ihr zustimmen. Das Buch hätte vor 20 Jahren alle Türen eingerannt. Es ist in erster Linie etwas für Kinder mit extrem viel Fantasie und Erwachsene, die immer noch dem Zauber von Heike und Wolfgang Holbeins Märchenmond, Dreizehn, Der Greif, Midgard und Spiegelzeit erlegen sind.

Ja, ich gebe zu, ich habe Dank meiner lieben Freundin Domi Merkle 1988 mit Holbein angefangen – genaugenommen mit Elfentanz und Märchenmond. Damals habe ich diese Art von Büchern fest ins Herz geschlossen. Jules Assjah kenne ich seit den Grundfesten. Die Reihe erinnert mich unheimlich an diesen Zauber von Damals und ich finde es furchtbar, dass es heute so sehr untergeht.

Ganz ernsthaft? Jeder, der immer noch dieser Form der Phantastik verfallen ist, lege ich die Reihe ans Herz. Sie ist warmherzig, frech, verträumt und Kim mit all seinen (zugegeben durchgeknallten) Geschöpfen sind einfach nur besonders. Holt euch die Bücher. Es lohnt sich.

Hier die Leseproben:

http://www.bookshouse.de/buecher/Die_lebenden_Traeume___Assjah/ und http://www.bookshouse.de/buecher/Die_vergessenen_Kinder___Assjah_2/

Ganz liebe Grüße

Tanja

Assjah - Die lebenden Träume

Assjah – Die lebenden Träume

 

Assjah - Die vergessenen Kinder

Assjah – Die vergessenen Kinder

 

Die Igelwette


Erinnert sich noch jemand an das Kugelkopf-Bild, den Comic-Strip? Jule hatte ihn gestern coloriert. Nun wird die Geschichte um Christophs Spikes und Nadels Stacheln weiter gehen. Was meint ihr, wer gewinnt die Wette, Chris oder Nadel?

Btw, Nadel findet erstmals in „Der Rebell“ Erwähnung. Der kleine Igel rennt irgendwann sicher Chris den Rang ab 😉

Drei-Wetter-Tafft-Wette - Chris gegen Nadel

Drei-Wetter-Tafft-Wette – Chris gegen Nadel