Fantastische Kinderbücher – Assjah


Hallo zusammen,

Vorhin saßen Jule (http://julianeseidel.wordpress.com/) und ich im Auto, auf der Rückfahrt von Hann. Münden, wo (mal wieder) unsere Lesungen eher ziemich an der nächsten Wand abgeprallt sind. Der Altersschnitt der Zuhörer für Assjah/ Schattengrenzen lag schätzungsweise bei 65 (+). Einerseits hatten wir das Pech, dass unsere Zielgruppe, die in (zweifelsfrei sehr guten) Konzerten und Cabaret-Aufführungen saß, Andererseits hätte  Jules „Assjah“ nicht unbedingt erst um 19:30 h starten dürfen. Das Kinder und Jugendprogramm begann um 15:00 h. Sie war um erst im Abendprogramm eingeplant. Mist auch.

Auf dem Rückweg kamen wir (natürlich) darüber ins Gespräch. Als sie erzählte, wie eine sehr liebe Bekannte über Assjah denkt, musste ich ihr zustimmen. Das Buch hätte vor 20 Jahren alle Türen eingerannt. Es ist in erster Linie etwas für Kinder mit extrem viel Fantasie und Erwachsene, die immer noch dem Zauber von Heike und Wolfgang Holbeins Märchenmond, Dreizehn, Der Greif, Midgard und Spiegelzeit erlegen sind.

Ja, ich gebe zu, ich habe Dank meiner lieben Freundin Domi Merkle 1988 mit Holbein angefangen – genaugenommen mit Elfentanz und Märchenmond. Damals habe ich diese Art von Büchern fest ins Herz geschlossen. Jules Assjah kenne ich seit den Grundfesten. Die Reihe erinnert mich unheimlich an diesen Zauber von Damals und ich finde es furchtbar, dass es heute so sehr untergeht.

Ganz ernsthaft? Jeder, der immer noch dieser Form der Phantastik verfallen ist, lege ich die Reihe ans Herz. Sie ist warmherzig, frech, verträumt und Kim mit all seinen (zugegeben durchgeknallten) Geschöpfen sind einfach nur besonders. Holt euch die Bücher. Es lohnt sich.

Hier die Leseproben:

http://www.bookshouse.de/buecher/Die_lebenden_Traeume___Assjah/ und http://www.bookshouse.de/buecher/Die_vergessenen_Kinder___Assjah_2/

Ganz liebe Grüße

Tanja

Assjah - Die lebenden Träume

Assjah – Die lebenden Träume

 

Assjah - Die vergessenen Kinder

Assjah – Die vergessenen Kinder

 

Das letzte fertige Lesezeichen


Für das große Ostergewinnspiel habe ich nun für Julianes Assjah und mein Schattengrenzen ziemlich viel gezeichnet. Hier nun die Ergebnisse:

Assjah

Was wäre, wenn Träume Wirklichkeit würden?
Eine Mutprobe zur Geisterstunde. Der 10-jährige Kim findet in einer Spukvilla einen magischen Gegenstand. Mithilfe des Traumspiegels kann er die Wesen, die er sich im Schlaf ausdenkt, in die Realität holen. Er wünscht sich zahlreiche Geschöpfe herbei, doch je mehr neue Freunde er beschwört, desto größer wird das Ungleichgewicht zwischen Fantasie und Wirklichkeit.
Plötzlich jagen ihn die Namaren, düstere Schatten, die seine einfallsreichen Vorstellungen verschlingen wollen. Kim nimmt seinen Mut zusammen und taucht mit den Feen Silberfünkchen und Goldlöckchen, dem Magier Annatar und dem Rattendrachen Finn in seine Träume ein, um sich den Fantasiefressern zu stellen …

Silberfünkchen_v Silberfünkchen_h Kim_v Kim_h Goldlöckchen_v Goldlöckchen_h Finn_v Finn_h Annatar_v Annatar_h

Glasseelen

Für die 19-jährige Camilla und ihre Freundin Theresa endet ein Museumsausflug mit einem Schock. Ein Mann stürzt sich vor ihren Füßen zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel. Steht der Suizid in Zusammenhang mit einem wahnsinnigen Mörder, der sein Unwesen in Berlin treibt? Bereits mehrere junge Frauen sind ihm zum Opfer gefallen. Die verstümmelten Leichen verbindet ein grausiges Merkmal: herausgeschnittene Augen.

Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung einer Psychotherapeutin und der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier. Von Panik getrieben gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt auf rätselhafte Menschen. Können der greise Amadeo oder der attraktive Chris sie vor ihrem fanatischen Verfolger retten? Mit dem Namen „Sandmann“ gibt Chris ihr einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Um seinen Attacken zu entkommen, muss sich Camilla nicht nur ihrem Peiniger stellen. Sie entdeckt eine übersinnliche Fähigkeit, die vielleicht besser im Verborgenen geblieben wäre …

Camilla Nathanael Olympia

Infos zu mir


Hier erst mal das, was ohnehin Standard ist und auf allen Seiten zu finden sein sollte:

Tanja Meurer, geboren 1973, in Wiesbaden, ist gelernte Bauzeichnerin aus dem Hochbau und arbeitet seit 2001 in bauverwandten Berufen und ist seit 2004 bei einem französischen Großkonzern als Dokumentationsassistenz beschäftigt. Nebenberuflich arbeitet sie als Autor und Illustrator für verschiedene Verlage.

Tanja Meurer über sich selbst:

Als Tochter einer Graphikerin und Malerin blieb es nicht aus, dass ich schon sehr früh mit Kunst in Berührung kam, weshalb ich auch seit 1997 nebenberuflich als Illustratorin arbeite.
Seit meiner Kinderzeit schreibe ich auch. Mit 8 Jahren kamen die ersten – zugegeben sehr lächerlichen – Krimis zustande. Während der Schulzeit habe ich das erste Mal eine Geschichte für den Verkauf in der Schule auf PC geschrieben.
1997 kam die erste Kurzgeschichte in einem Fantasy-Magazin heraus und vier Jahre später weitere.
2007, 2009, 2010 und 2011 gewann ich sechs Ausschreibungen, wobei die Kurzgeschichten und -Romane bei Kleinverlagen erschienen.
2013 kam mein Debut-Roman „Glasseelen“ aus der Mystery-Reihe „Schattengrenzen“ heraus.
Besonders liebe ich die Genre Myster, Steampunk, Horror und Fantasy, die sich in all meinen Büchern wiederfinden.

Auf der Verlagsseite von Bookshouse gibt es auch noch ein paar Infos: http://www.bookshouse.de/autoren/Tanja_Meurer/

Das klingt nur alles immer so wahnsinnig steif und irgendwie falsch. Dass die Familie meiner Mutter extrem künstlerisch begabt war,  geht daraus nicht wirklich hervor, auch nicht, dass ich von all den ganzen Talenten nur das Schreiben und Zeichnen geerbt habe. Der größere Teil der Familie war musikalisch begabt. Gesang, Instrumente, Kompositionen (alle klassisch, versteht sich) und Tanz. Von diesen Talenten habe ich rein gar nichts geerbt. Mein Rhythmusgefühl ist nicht der Renner, singen und musizieren kann ich erst recht nicht. Da es in meiner Familie Pflicht war, mindestens einen Versuch mit einem Instrument zu starten, war ich mit einer Blockflöte (ich weiß, wie öde) zugange. Drei Jahre Musikschule haben mir die Noten nicht in den Kopf und die Melodie nicht sauber vom Blatt auf Finger und Atem übertragen können. Der zweite Versuch meines Großvaters, mich an ein Klavier zu gewöhnen, ging noch gründlicher schief. Er gab es nach dem ersten Versuch auf – hoffnungsloser Fall eben.

Wie erwähnt war studierte meine Mutter Mode- und Werbegrafik. Das war irgendwann 1953. Auch wenn sie nicht wirklich den Drang besaß, etwas aus ihren nicht unerheblichen Fähigkeiten zu machen, begeistern ihre Zeichnungen, Illustrationen, colorierten Stiche und Gemälde die Leute. Sie hätte mit ihrem Talent wirklich etwas bewegen können … zumindest diese Fähigkeit ist bei mir hängen geblieben. Ich zeichne seit ich zehn bin. Wirklich ernsthaft verfolge ich meine „Kariere“ als Illustratorin aber erst seit 1997. Damals besuchte ich in Mainz eine Computerfachschule und lernte eine juge Frau kennen, deren Mann Kinderbuchautor war. Das war der Anfang 🙂

Mit dem Schreiben sah es ein bisschen anders aus. Ich habe tatsächlich mit acht angefangen. Damals war ich ein großer Fan von den Drei ???, Die fünf Freunde, Rätsel um …, Geheimnis um …, natürlich alles als MCs (voll Rethro), klar, aber in den beginnenden 80ern waren CDs noch ein absoluter Entwicklertraum. Weil mir die Auflösungen der Geschichten nicht gefielen oder zu langweilig waren, habe ich meine eigenen Ideen zu Papier gebracht. Klar, damals stand ich voll und ganz auf Edgar Wallace (nein, nicht nur die Filme, sondern die hübschen, roten Goldmann-Krimis). Dagegen verloren alle Kinderkrimis. Aber dieser Gedanke war der Auslöser. Dass ich dann 1989 mit meiner Freundin Anja Tage in der Schulbibliothek verbrachte, um binnen kürzester (Schenkelklopfer) Zeit (3 Wochen) eine Geschichte von Handschriftlichen 100 Seiten (oder so) in DOS niederzuschreiben, glaubt mir heute auch keiner mehr. Drei Wochen für ganz wenig Seiten *grusel* Anja und ich konnten aber kaum mit der Kiste umgehen. Sie hatte zumindest mit ihrem Schreibmaschinenkurs angefangen und ich? War Kilometer von meinem ersten PC entfernt. Aber wir haben es gemeinsam gepackt (und unsere beiden armen Bibliothekarinnen mehrfach in vollständige Verzweiflung getrieben, als wir einfach mal die falschen DOS-Eingabebefehle eintippten …). Tatsächlich würde unser „Produkt“ dann auch an der Schule verkauft, einfach ausgedruckt, x-fach kopiert und an der oberen, linken Ecke getackert. Die Diskette von damals habe ich noch immer. Keiner meiner Rechner kann den Kaffeeuntersetzer lesen, aber es ist bis heute schön, diese 5 1/4 Zoll-Disc anzusehen.

Meinen ersten Auftritt hatte ich – wie so viele andere Autoren aus dem Fantasy-Bereich – bei Christel Schejas „Legendensänger“. Bilder, Illus und echter Slash. Gruselig, aber dennoch cool. Ich b in Chris und Angelika, die den Kontakt herstellte, bis heute dankbar. Tolle Frauen, alle beide 🙂 Das war auch der Anfang in dem Fan-Mix aus Pen&Paper-Rollenspielen und meiner Schreiberei. Daraus entstand Night’s End. Lang ist es her (1994). Später wechselte der Fokus wieder mehr zu der unheimlichen Richtung, Mystery, Horror, Thriller, etc. Auffällig dabei – viele meiner Protagonisten sind schwul. Das hat sich bis heute gehalten, weswegen bei Schattengrenzen II der Protagonist Oliver ebenfalls schwul ist. Seit ich mit meiner Freundin und Lebensgefährtin Juliane zusammenarbeite, hat sich viel geändert. Wir helfen uns gegenseitig, entwickelten ab 2002 gemeinsam Comic-Plots, zeichneten sie, arbeiteten an gemeinsamen Buchideen, etc. Heute geht es bei uns mit den Arbeiten weit auseinander. Sie schreibt Kinder-Fantasy, ich Horror, Mystery, Thriller, Gay, Steampunk, etc. Aber es ist noch immer so, dass wir einander helfen und vieles gemeinsam durchdenken.

So, das waren sehr viele Infos zu Familie und Nebenjobs. Die realen Jobs gingen sehr durcheinander. Ich bin gelernter Bauzeichner aus dem Hochbau, seit Jahren schon nicht mehr in dem Job (seit 1997), einfach weil ich den Anschluss an das Zeichnen am PC verpeilt habe. Gelernt? Klar, habe ich das (in Mainz, wie erwähnt), aber durch die Bauflaute bekam ich darin keinen Job mehr und wurde Fahrer (PKWs, Transporter, LKWs). Den Kurier- und Speditionsquatsch habe ich bis 2001 durchgezogen (mit Unterbrechungen im Büro, 2000). Dank Zeitarbeitsfirmen habe ich ziemlich viele Büros von innen gesehen und konnte ab 2001 für vier Jahre auf einer Baustelle als Projekt-Assistenz arbeiten. Danach ging es wieder auf und ab, aber nur kurz, denn seit Ende 2004 bin ich wieder im Baubereich als Dokumentationsassistenz eingesetzt. Mal schauen, wie lang das noch anhält. In der Summe habe ich zwischen 1991 und 2013 ziemlich viele Jobs gehabt, viele Chefs und unterschiedlichste Aufgaben. Beim Schreiben verfolgt mich genau das. Jemand aus dem Bauwesen ist immer dabei, eine Autoszene kommt auch immer … und vor allem geht es oft um Polizeiarbeit – das war mein ganz großer Traum – Kriminalpolizei. Heute bin ich Baufachidiot und Punk.

So weit erst mal 🙂

 

Lesung im schönen Bad Nauheim


Juliane Seidel (http://julianeseidel.wordpress.com/) und ich lesen am 13.04. in der schönen Jugendstil-Bäderstadt Bad Nauheim. Location ist die Buchhandlung von Kirsten Rühs: http://www.buchhandlung-ruehs.de/. Hier auch die genaue Adresse: Buchhandlung Rühs • Karlstr. 17a • 61231 Bad Nauheim • Tel. 06032-1500

Jule stellt ihr Debüt, den ersten Band ihrer Kinder-Fantasy-Reihe Assjah vor. Das Buch nennt sich: Die lebenden Träume. Hier der Klappentext:

Was wäre, wenn Träume Wirklichkeit würden?
Eine Mutprobe zur Geisterstunde. Der 10-jährige Kim findet in einer Spukvilla einen magischen Gegenstand. Mithilfe des Traumspiegels kann er die Wesen, die er sich im Schlaf ausdenkt, in die Realität holen. Er wünscht sich zahlreiche Geschöpfe herbei, doch je mehr neue Freunde er beschwört, desto größer wird das Ungleichgewicht zwischen Fantasie und Wirklichkeit.
Plötzlich jagen ihn die Namaren, düstere Schatten, die seine einfallsreichen Vorstellungen verschlingen wollen. Kim nimmt seinen Mut zusammen und taucht mit den Feen Silberfünkchen und Goldlöckchen, dem Magier Annatar und dem Rattendrachen Finn in seine Träume ein, um sich den Fantasiefressern zu stellen …

Eine Leseprobe hierfür findet ihr unter folgendem Link: http://www.bookshouse.de/buecher/Die_lebenden_Traeume___Assjah/

Sie liest in der Buchhandlung Rühs ab 14:00 h.

lebende-traeume-juliane-seidel

Ich bin mit Glasseelen um 17:00 h dran. Dann wird es etwas unheimlicher und wir reisen in die Berliner Unterwelten.

Hierzu auch der Klappentext:

Für die 19-jährige Camilla und ihre Freundin Theresa endet ein Museumsausflug mit einem Schock. Ein Mann stürzt sich vor ihren Füßen zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel. Steht der Suizid in Zusammenhang mit einem wahnsinnigen Mörder, der sein Unwesen in Berlin treibt? Bereits mehrere junge Frauen sind ihm zum Opfer gefallen. Die verstümmelten Leichen verbindet ein grausiges Merkmal: herausgeschnittene Augen.

Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung einer Psychotherapeutin und der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier. Von Panik getrieben gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt auf rätselhafte Menschen. Können der greise Amadeo oder der attraktive Chris sie vor ihrem fanatischen Verfolger retten? Mit dem Namen „Sandmann“ gibt Chris ihr einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Um seinen Attacken zu entkommen, muss sich Camilla nicht nur ihrem Peiniger stellen. Sie entdeckt eine übersinnliche Fähigkeit, die vielleicht besser im Verborgenen geblieben wäre …

Die Leseprobe findet ihr hier: http://www.bookshouse.de/buecher/Glasseelen___Schattengrenzen/

glasseelen-tanja-meurer

Der Eintritt ist frei. Laut Frau Rühs werden alkoholfreie Cocktails gereicht 😉

Wir freuen uns auf euch 🙂

P.S.: Wer ein Buch kauft, bekommt natürlich nicht nur ein autogramm, sondern auch eine Zeichnung nach Wunsch.